StrykerLabs GmbH · Graz
Wearable Dashboard
Health-Dashboard für Wearable-Daten in Zusammenarbeit mit StrykerLabs GmbH, Graz. Herzfrequenz, Schlaf und Aktivität — klar und medizinisch visualisiert.

Auf einen Blick
- Institut
- eHealth, FH JOANNEUM Graz
- Partner
- Strykerlabs GmbH
- Betreuung
- DI Dr. Markus Bödenler, BSc
- Team
- Christian Briegler, Hannes Dieter, Patrick Hennes, Alexander Taupe
- Zeitraum
- 10/2025 bis 02/2026
Meine Rolle
Garmin-Anbindung und Integration-Dashboard
Das Problem
Digitale Gesundheitsforschung stützt sich immer stärker auf Wearables zur kontinuierlichen Erfassung, wie im EU-Projekt LETHE. Dabei stößt sie auf eine praktische Wand: Teilnehmende besitzen unterschiedliche Geräte, jeder Hersteller stellt eine andere API bereit, und jeder liefert Daten in einer anderen Form. Die Alternative wäre, allen dieselbe Uhr zu geben, was teuer ist und das Verhalten verändert.
Wie es funktioniert
- Ich habe die Garmin Health API durchgängig angebunden: den OAuth-2.0-PKCE-Autorisierungsfluss und die Echtzeit-Aufnahme per Webhook statt Polling. Garmin schickt Daten, wenn Garmin Daten hat. Die Schnittstelle muss also ein Payload annehmen und validieren, das sie nicht angefordert hat, zu einem Zeitpunkt, den sie nicht gewählt hat.
- Ich habe das Integration-Dashboard gebaut: Verbindungsstatus je Hersteller, Sessions durchsehen und die Konfigurationsoberfläche.
- Die Architektur trennt API-Kommunikation, Datentransformation und Ausgabeerzeugung. Einen weiteren Hersteller aufzunehmen bedeutet daher nicht, die Pipeline neu zu schreiben.
- Die Datenharmonisierung, die Catapult-Anbindung und die Backend-Pipeline haben andere Teammitglieder gebaut.
Stack
TypeScript, HTML und CSS im Frontend. PostgreSQL für die Rohdatenhaltung, Python für Harmonisierung und Transformation, AWS S3 für die Datenerfassung, Git, Docker und Azure für die Infrastruktur.
Was ich mitnehme
Die Webhook-Aufnahme hat verändert, wie ich über Schnittstellen denke. Beim Polling bestimmt man selbst, wann Daten kommen und worauf man vorbereitet ist. Beim Push bekommt man etwas in die Hand gedrückt, zu einem Zeitpunkt, den man nicht gewählt hat, in einer Form, die man erst prüfen muss, bevor man ihr traut. Und jede Annahme über die Reihenfolge wird still und leise zum Bug.
Ergebnis
Die Schnittstelle ermöglicht geräteunabhängige Datenerfassung. Daten verschiedener Hersteller landen in einer einheitlichen internen Repräsentation, was sie über Geräte hinweg vergleichbar macht, manuelle Vorverarbeitung reduziert und weitere Hersteller aufnehmbar macht, ohne das Bestehende anzufassen. Veröffentlicht von der FH JOANNEUM.
